La FamigliaLa Famiglia

Das La Famiglia in Hamburgs Stadtteil St. Georg ist eine beständige Adresse für authentisch-italienisches Essen in der Hansestadt. Sobald man das kleine Restaurant betritt ist man in Italien angekommen. Der Charme der Räumlichkeiten entspricht dem der italienischen Pizzerien, wie wir sie aus den siebziger Jahren kennen. Insbesondere die Wände sind eben auf diese eine einprägsame Weise verputzt und die Dekoration fußt auf Bildern der Familie oder längst vergangener Zeiten.

Der Inhaber Antonio Filippone kommt ursprünglich aus der italienischen Region Kalabrien und ist bereits einige Jahrzehnte lang in Hamburg. Seit dem Jahr 1975 steht „la mamma“ hier persönlich in der Küche, was ganz sicher ein weiterer Grund für den langjährigen Erfolg des La Famiglia ist. Kalabrien ist bekannt für seine gute Küche, die leckeren roten Zwiebeln, die pikante bis scharfe Tomatensauce und nicht zuletzt wegen des aus dieser Region stammenden Tartufo.

Bedient wurde ich von Guiseppe, einem Sohn Antonios, der mir auch zu einem hervorragenden roten Tafelwein riet – ein Wein der nicht vom Wesentlichen ablenkte, aber dennoch schmeckte. Der Service war durchgehend freundlich, schnell und hatte den typischen italienischen Touch.

Vorab gab es natürlich auch ein ordentliches Carpaccio mit feinen Trüffelscheibchen, einem guten gehobeltem Parmesan und – ganz wichtig – das Ganze OHNE Berge von Rucola. Es ist eine echte Unart geworden, dass bei vielen Restaurants auf das Carpaccio oder die Pizza Unmengen von Rucola „geworfen“ werden – hier gottlob nicht.

Mein Hauptgrund das La Famiglia zu besuchen, waren jedoch die dort so sehr gepriesenen Miesmuscheln. Mittlerweile ist es schwierig geworden noch ein Ristorante zu finden indem der Koch es versteht sowohl den traditionellen Sud für die Tomaten- als auch für die Weißwein-Variante zu zubereiten. Im La Famiglia klappt das noch – die Muscheln waren fantastisch und alleine schon Grund genug sich auf den Weg zu machen.

Natürlich konnte das Ristorante nicht verlassen werden ohne noch eine Portion Linguine zu probieren – hier wurde mir eigens eine Sahne-Steinpilz-Soße angesetzt, die so auf der Speisenkarte nicht zu finden ist – eine leckere Improvisation, vielen Dank dafür.

Das La Famiglia verfügt über eine recht ansprechende Webseite, die auch „https“ unterstützt – was bei der Nutzung des vorhandenen Reservierungs-Formulars auch Sinn macht. Leider erscheinen jedoch einige Texte (z.B. „Tisch Reservieren“) browserübergreifend falsch formatiert und ragen in die Grafiken. Zudem wird nicht klar warum der am Fuße der Seite befindliche Link zum „Steindamm – Berliner Tor“ vorhanden ist. Eine Überarbeitung und Korrektur des Webauftritts wäre eine gute Idee.05La Famiglia in Hamburg’s St. Georg district is a constant address for authentic Italian food in the Hanseatic city. As soon as you enter the small restaurant you have arrived in Italy. The charm of the premises corresponds to that of Italian pizzerias as we know them from the seventies. Especially the walls are plastered in a very memorable way and the decoration is based on pictures of the family or long-gone times.

The owner Antonio Filippone originally comes from the Italian region of Calabria and has been in Hamburg for several decades. Since 1975 „la mamma“ has been personally in the kitchen here, which is certainly another reason for the long-standing success of La Famiglia. Calabria is known for its good cuisine, the delicious red onions, the piquant hot tomato sauce and last but not least for the tartufo which originates from this region.

I was served by Guiseppe, a son of Antonio, who also advised me to drink an excellent red table wine – a wine that did not distract from the essential, but still tasted good. The service was consistently friendly, fast and had the typical Italian touch.

First of all, there was of course also a proper carpaccio with fine truffle slices, a good Parmesan and – very important – the whole thing WITHOUT mountains of rocket. It has become a real bad habit in many restaurants to „throw“ huge amounts of rocket on the carpaccio or the pizza – but not here.

My main reason to visit La Famiglia, however, was the mussels so much praised there. Meanwhile it has become difficult to find a “ristorante” where the chef knows how to prepare the traditional way for both the tomato and white wine brew. At La Famiglia this still works – the mussels were fantastic and reason enough to visit that restaurant.

Of course, I couldn’t leave the restaurant without trying a portion of linguine – here I was given a special creamy porcini mushroom sauce that is not to be found on the menu – a delicious improvisation, thank you very much.

The La Famiglia has a quite appealing website that also supports „https“ – which makes sense when using the existing reservation form. Unfortunately, however, some texts (e.g. „Reserve table“) appear incorrectly formatted across browsers and protrude into the graphics. Furthermore, it is not clear why the link at the bottom of the page to „Steindamm – Berliner Tor“ is there. It would be a good idea to revise and correct the website.

 

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