Einleitung
Im Folgenden wird es um den Schwarzen Knoblauch gehen. Hierbei hoffe ich all denen die unter Alliumphobie (Angst vor Knoblauch & Zwiebeln) leiden zumindest die Angst vorm Knoblauch nehmen zu können, denn der Schwarze Knoblauch ist der deutlich bekömmlichere Zeitgenosse!
Ich habe im Vorfeld rund zehn unterschiedliche europäische Produzenten von Schwarzem Knoblauch kontaktiert um für Euch einen guten Überblick zum aktuellen Angebot abbilden zu können. Sechs Kandidaten haben sich freundlicherweise bereit erklärt mich mit Ihren Produkten, vor allem aber mit Ihrem Fachwissen zu unterstützen.
Ich freue mich besonders darüber, dass es neben spanische Firmen, auch Unternehmen aus Italien, England und Deutschland sind, die ich für meinen Beitrag gewinnen konnte.
Vielen Dank also an die Hersteller & Lieferanten, die diesen Beitrag möglich gemacht haben!
Die Herkunft
Es heißt der Schwarzer Knoblauch wurde zuerst in Japan, und zwar als Ergebnis der Fermentation und Reifung von gewöhnlichem Knoblauch entdeckt.
Wirklich belegt ist, das bereits tausende Jahre zuvor Knoblauch in Ägypten als Grabbeigabe Verwendung fand. Bereits damals sollen nicht nur die kulinarischen Vorzüge, sondern auch das gesundheitsfördernde Potenzial des Knoblauchs bekannt gewesen sein. Inwieweit möglicherweise dort auch schon schwarzer Knoblauch existent war, lässt sich wohl nicht zweifelsfrei belegen.
Die überwiegende Anzahl der von mir recherchierten Quellen geben an, das der erste Schwarze Knoblauch aus Korea stammt – genau wird sich dies wohl nicht mehr klären lassen. Klar ist aber das seit vielen Jahrzehenten Asien in Sachen Schwarzer Knoblauch die Nase vorn hat.
Was ist Schwarzer Knoblauch?
Beim schwarzen Knoblauch handelt es sich nicht um eine bestimmte Sorte, deren Zehen von Hause aus schwarz sind. Auch handelt es sich nicht um den klassischen geräucherten Knoblauch – die Färbung der Zehen ist einem Fermentierungsprozess / der Maillard-Reaktion geschuldet, der je nach Hersteller unterschiedlich lange dauert.
Im Verlauf des Prozesses werden die enthaltenen Aminosäuren und der Eigen-Zucker in stickstoffhaltige Verbindungen gewandelt, die den Zehen letztendlich die schwarze Farbe verleihen.
Ganz wichtig: Beim Verzehr von Schwarzem Knoblauch tritt in der Folge kein Mund- oder Körpergeruch auf – man kann hier also bedenkenlos „zuschlagen“. Zudem sollen auch Effekte auf den Magen-Darmtrakt vollends ausbleiben, wie sie beim naturbelassenen Knoblauch bekannt sind.
Welche Produkte gibt es vom Schwarzen Knoblauch?
Aktuell gib es eine Vielzahl von Produkten, wie beispielsweise
- Ganze Knollen
- Ungeschälte & geschälte Zehen
- Mousse als Aufstrich
- Öle zum Aromatisieren
- Pulver zum Aromatisieren
- Aromatisierten Honig
- Cremes
- Tabletten & Dragees
Hierbei gibt es zwei unabhängige Märkte – zum einen den kulinarischen zum anderen den Gesundheitssektor.
Fermentieren, Maillard-Reaktion oder Kochen
Die Herstellungsdauer beträgt beim Gros der Produzenten zwischen 30 – 45 Tage. Einige wenige Produzenten geben an Ihren schwarzen Knoblauch bis zu neunzig Tage lang, bei konstanter Wärme und Feuchtigkeit zu fermentieren.
Ob dies sinnvoll ist, muss jeder Produzent für sich entscheiden, denn hier wird jeweils mit unterschiedlichen Apparaturen gearbeitet. Die Angaben zu den Temperaturen während der Produktion reichen von 55°C bis hin zu 85°C, die zur gebotenen Luftfeuchtigkeit von 70% bis zu 90%.
Man darf nicht vergessen, dass auch das Ausgangs Produkt unterschiedlich beschaffen ist. Dies betrifft die verwendeten Knoblauchsorten, die Größe der Knollen & Zehen aber auch den Reifegrad des Knoblauchs.
Einige Studien besagen, dass der Produktionsprozess, je nach Größe der Zehen und der Menge an Rohmaterial je Apparatur nach maximal 40 Tagen als abgeschlossen gilt – was danach kommt verändert das finale Produkt nach deren Meinung kaum noch. Im Gegensatz dazu gibt es auch die Auffassung, dass der Schwarze Knoblauch nachdem er die Produktion verlassen hat noch weiter reift.
Auf den gängigen Handelsplattformen werden allerhand Produkte angeboten mit denen sich Schwarzer Knoblauch auch in der heimischen Umgebung herstellen lassen soll. Im Grunde handelt es sich bei den Gerätschaften um modifizierte Reiskochtöpfe oder Gärautomaten – diese lassen sich die Anbieter gut bezahlen, was sicher dem hohen Preis des Schwarzen Knoblauchs geschuldet ist. Hier muss wiederum ein jeder selbst wissen, ob er sich daran versuchen möchte. Auf YouTube gibt es einige Videos dazu, bei denen Handhabung und Vorgehen gut erläutert werden.
Es gibt auch einige Stimmen die sagen, dass es sich bei der Produktion des Schwarzen Knoblauchs gar nicht um den Prozess der Fermentation handele, sondern der Begriff Maillard-Reaktion hier eher zuträfe – beziehungsweise die Maillard-Reaktion der bedeutendste Abschnitt der Fermentierung sei, und somit der Teil der für die Färbung verantwortlich wäre.
Da sich hier die Geister scheiden, empfehle ich Euch Wikipedia aufzusuchen https://de.wikipedia.org/wiki/Maillard-Reaktion, so kann im Anschluss ein jeder für sich das „Henne-Ei Problem“ definieren.
Zu guter Letzt gibt es auch Schwarzen Knoblauch aus China, der durch einen Kochvorgang produziert wird. Hierbei wird eine große Menge an Zehen mehrere Tage lang gekocht und gelangt so zur schwarzen Färbung. Sicher ein recht pragmatischer Ansatz, bei dem die Temperaturen darüber entscheiden, welche gesunden Stoffe im finalen Produkt noch zu finden sind.
Beschaffenheit, Geschmack & Vorteile
Der schwarze Knoblauch hat je nach Dauer des Herstellungsprozesses in etwa eine Textur wie das cremig-zarte Fruchtfleisch von Datteln. Er fasst sich leicht ölig an und färbt je nach Feste mehr oder weniger stark ab – also Achtung bei guten Holzbrettern! Sind die Zehen weich, eignen sie sich sogar direkt als Brotaufstrich, ohne zu Mousse verarbeitet werden zu müssen. Umso länger und/oder mit höherer Temperatur fermentiert wird – desto fester ist das finale Produkt und kann dann beispielsweise gut zum Spicken von Fleisch verwendet werden.
Der Knoblauch verändert durch die Herstellung nicht nur seine Beschaffenheit, sondern auch seinen Geschmack. Die geschmacklichen Noten des Schwarzen Knoblauchs werden als
- Fruchtig in Richtung Pflaume oder Feige
- Süß – etwas wie Vanille oder Melasse
- Balsamico
- Karamell
- Trüffelartig
- Lakritz (Süßholz)
beschrieben. Besondere Verwunderung entsteht meist, wenn es zum Thema Nachspeisen kommt. Der Schwarze Knoblauch eignet sich auf Grund seiner Süße nämlich auch hervorragend für Desserts, Kuchen und Cremes – das muss mental natürlich erst einmal verarbeitet werden.
Anders als naturbelassener Knoblauch braucht man beim Verzehr schwarzen Knoblauchs nicht zu fürchten durch den Geruch als Knoblauch-Liebhaber entlarvt zu werden. Selbst nach dem direkten Verzehr einer ganzen Knolle ist es nahezu unmöglich aus Atem oder Ausdünstungen eine Knoblauchnote wahrzunehmen.
Lagerung
Schwarzen Knoblauch lagert man am besten in einer „Tupperdose“ im Kühlschrank – hier verliert er am wenigsten Feuchtigkeit und behält somit seine Textur-Eigenschaften. Benötigt man ihn etwas fester, zum Beispiel um die Zehen zum Spicken zu verwenden – kann man diese an der Luft trocknen lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Trocknet man die Zehen ganz, kann man diese auch mahlen und mit Schwarzem Knoblauch Pulver aufwarten oder sie wie getrocknete Pilze zum Verfeinern von Geschmortem oder Saucen verwenden.
Zudem ist es auch möglich den Schwarzen Knoblauch einzufrieren – dies bietet sich an, wenn man beispielsweise selber eine größere Menge hergestellt haben sollte.
Gesundheit
Ich möchte vorausschicken, ich bin weder Arzt noch Wissenschaftler – die folgenden Informationen habe ich lediglich zusammengetragen, um in meinem Beitrag der Vollständigkeit halber ansatzweise auch die gesundheitlichen Aspekte des Schwarzen Knoblauchs zu benennen. Wer von Euch wirklich wissen will, ob ihm neben den kulinarischen Aspekten, der Schwarze Knoblauch auch gesundheitlich von Nutzen sein kann soll bitte seinen Arzt, den Apotheker seines Vertrauens oder wissenschaftliche Dissertationen zu Rate ziehen.
Einige Europäische Universitäten haben sich dem Thema des Schwarzen Knoblauchs (Allium sativum) bereits gewidmet. Als eine besonders eingängige Lektüre zum Thema empfand ich die Veröffentlichung von Frau Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin an der Uniklinik Freiburg / Institut für Rechtsmedizin.
Die Verfasserin hat hier wissenschaftlich fundiert und sehr sorgfältig, die meisten Aspekte der Materie “Schwarzer Knoblauch“ dokumentiert – die Angabe der dabei genutzten Quelle hat alleine an die sieben Seiten der Veröffentlichung in Anspruch genommen.
Ich werde hier nicht derart in die Tiefe gehen – wen es aber interessiert, hier ist der Link zum deutschsprachigen PDF aus dem Jahre 2016: https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/08_institute/rechtsmedizin/pdf/Addenda/2016/SchwarzerKnoblauch.pdf.
Viele der Spanischen Hersteller reflektieren zudem auf Forschungen an der Universidad de Castilla La Mancha in Spanien – da mein Spanisch allerdings nicht so gut “ausgebaut“ ist, war mir die deutsche Veröffentlichung bei der Recherche nützlicher.
Als Englisch sprachige Quelle für weiterführende Detailinformationen wäre dann noch das „Journal of food and drug analysis“ aus dem Jahre 2017 zu nennen. Auch hier liegen seitenweise Quellen zugrunde. Der Link zum PDF „https://www.jfda-online.com/article/S1021-9498(16)30172-7/pdf“ wurde leider zwischenzeitlich als nicht vertrauenswürdig geflaggt.
Was die gesundheitlich relevanten Inhaltsstoffe des Schwarzen Knoblauch angeht finden sich hier vor allem Vitamin C, A & E, wobei auch Vitamin B in um die 6 Varianten vertreten ist. Natürlich enthält jede Zehe auch Phosphor, Calcium, Natrium, Kalium und Magnesium – sprich der Schwarze Knoblauch gehört zur Gruppe der „natürlichen Sublimente“, mit denen man gottlob im Fitnessstudio dann auch nicht mehr so auffällt.
Kurz zusammengefasst schreibt man dem schwarzen Knoblauch folgende, positive Eigenschaften auf die Gesundheit zu:
- Eine blutdrucksenkende Wirkung
- Eine cholesterinsenkende und antiatherogene (gegen die Entstehung einer Atherosklerose) Wirkung
- Eine blutzuckersenkende Wirkung
- Eine antikanzerogene (gegen die Entstehung von Krebs oder zumindest hinauszögernd) Wirkung
- Eine gerinnungshemmende Wirkung
- Eine antientzündliche und immunstimulierende Wirkung
- Eine antimikrobielle und antiallergische Wirkung
Der schwarze Knoblauch gilt als antibakteriell und ebenso wie die geruchsintensive Variante gut für die Gefäße und Herz. Zudem soll er für Diabetiker des Typ 2 mehr Wirkradius haben und ist auf Grund der geringeren Menge an Fruktanen leichter verträglich für den Verdauungstrakt.
Durch den Prozess der Fermentierung verliert der Schwarze Knoblauch weitestgehend auch den Stoff Allicin und damit einhergehend eben seine geruchliche Intensität. Allicin wird zwar eine besonders positive Wirkung auf die Gesundheit zugeschrieben, aber im Resultat verfügt der schwarze Knoblauch durch den Herstellungsprozess über deutlich mehr antioxidative Verbindungen wie die bioaktiven Alkaloide und Flavonoide.
Alle aufgezählten Wirkungen, gehen natürlich einher mit der Dosierung. Überwiegend treffen die Wirkungen sowohl auf den unbehandelten Knoblauch, den fermentierten Knoblauch, aber auch auf Auszüge aus Knoblauch zu.
Die Einnahme von 1-3 Zehen des Schwarzen Knoblauch am Tag soll die ideale Dosis sein, um alle gesundheitlichen Vorzüge des Produktes optimal nutzen zu können.
Preise
Die Endverbraucher-Preise für schwarzen Knoblauch bewegen sich in Europa um die 90,00 Euro/kg. Dieses Preisgefüge ist größtenteils dem langatmigen Herstellungsprozess, aber auch den Transportwegen geschuldet. Da eine Knolle des Schwarzen Knoblauch jedoch recht leicht ist, kommt allerhand Volumen zusammen, bis es sich um ein Kilo handelt.
Fazit
Manch einer mag den Schwarzen Knoblauch als Modeerscheinung betrachten – wir finden jedoch er ist eine absolute Bereicherung für die Küche. Ob mediterran, asiatisch oder deutsch gekocht wird – der Schwarze Knoblauch macht überall eine gute Figur.
Natürlich gibt es jede Menge gesundheitliche Aspekte die den Schwarzen Knoblauch interessant machen, für uns aber war vor allem die „kulinarische Seite der Medaille“ von Belang.
Es gibt wenige so dezente Aromen, die Ihren Ursprung in etwas haben, was viele Leute nur „schlecht riechen“ können. Insbesondere was das Spicken angeht hat uns der Schwarze Knoblauch überzeugt.
Ich muss offen zugeben, dass wir trotz allem noch einige Bedenken beim Einsatz des Produktes hinsichtlich von Süßspeisen haben – aber das ist unseren bisherigen Erfahrungen geschuldet. Da können wir mental noch nicht so gut umschalten – aber das war vor Jahren mit Chili, Salz & Schokolade ebenso.
Es hat uns viel Freude bereitet für Euch zu recherchieren, zu kochen und mehr noch das Gekochte auch probieren zu dürfen. Wir haben bei sämtlichen Rezepten die wir gekocht haben versucht Produkte aller Hersteller zu verwenden um vergleichen zu können. Leider war dies nicht immer möglich, da beispielsweise einige lose geschälte Knoblauchzehen einfach zu weich zum Spicken waren – was nicht bedeutet das diese weniger lecker waren.
Unsere kulinarischen Grüße gehen raus an alle die diesem Beitrag etwas abgewinnen konnten – sei es auch nur Inspiration für das nächste Abendessen. Habt auch weiterhin viel Freude beim Ausprobieren, vielleicht jetzt mal den Schwarzen Knoblauch -Guten Appetit!
Rezepte mit Schwarzem Knoblauch
Wir haben einige Rezepte mit schwarzem Knoblauch für Euch getestet, diese findet Ihr unter dem Menüpunkt @erikskitchen in der Rubrik Rezepte.
- Hirschkeule gespickt mit Schwarzem Knoblauch, Champignons & Wurzelgemüse
- Miesmuscheln in Tomaten-Weißwein Sud mit Schwarzem Knoblauch
- Putenschlegel gespickt mit Schwarzem Knoblauch und beschwipsten Champignons
- Penne Nere Rigate
- Schwarze Knoblauchbutter – ein echter Eyecatcher
Preamble
In the following we will talk about the black garlic. I hope that for all those who suffer from Alliumphobie (fear of garlic & onions) we at least be able to take the fear of garlic, because the black garlic is the clearly more compatible one!
I have contacted about ten different European producers of black garlic in advance to give you a good overview of the current range. Six candidates have kindly agreed to support me with their products, but above all with their expertise.
I am particularly pleased that, in addition to Spanish companies, there are also companies from Italy, England and Germany who have supported me regarding the article.
So many thanks to the manufacturers & suppliers who made this contribution possible!
The Origin
It is said that black garlic was first discovered in Japan as a result of the fermentation and maturation of ordinary garlic.
There is real evidence that thousands of years earlier garlic had been used as a burial ingredient in Egypt. Even then, not only the culinary benefits but also the health-promoting potential of garlic were said to have been known. The extent to which black garlic may already have existed there cannot be proven beyond doubt.
The vast majority of the sources I have researched indicate that the first black garlic comes from Korea – it will probably not be possible to clarify this exactly. However, it is clear that Asia has been ahead of the pack in terms of black garlic for many decades.
What is Black Garlic?
Black garlic is not a specific variety whose cloves are black by nature. Nor is it the classic smoked garlic – the colouring of the cloves is due to a fermentation process / Maillard reaction that takes different lengths of time depending on the manufacturer.
During the process, the amino acids and sugar contained in the garlic are converted into nitrogen compounds, which ultimately give the cloves their black colour.
Very important: When eating black garlic, there is no mouth or body odour – so you can „strike“ without hesitation. In addition, effects on the gastrointestinal tract should be completely absent, as they are known from natural garlic.
Which products are available from Black Garlic?
Currently there are a variety of products, such as
- Whole tubers
- Unpeeled & peeled cloves
- Mousse as a spread
- Flavouring oils
- Flavouring powder
- Flavoured Honey
- Creams
- Tablets & Dragées
There are two independent markets – the culinary and the health sector.
Fermentation, Maillard reaction or Cooking
The fermentation period for most manufacturers is between 30 – 45 days. A few manufacturers give their Black Garlic up to ninety days to ferment at constant heat and skill.
Each manufacturer has to decide for himself whether this makes sense, because each manufacturer works with different apparatuses. The manufacturer’s specifications for the temperatures during fermentation range from 55°C to 85°C, and for the humidity offered from 70% to 90%.
It should not be forgotten that the initial product also has different characteristics. This concerns the types of garlic used, the size of the tubers and cloves but also the degree of maturity of the garlic.
Some studies show that, depending on the size of the cloves and the amount of raw material per appliance, the fermentation process is considered complete after a maximum of 40 days – what follows hardly changes the final product in their opinion. In contrast, there is the opinion that black garlic continues to ripen even after it has left production.
All kinds of products are offered on the usual trading platforms with which black garlic can also be produced in the local environment. Basically, the equipment is modified rice pots or fermentation machines – the products are not cheap, which is certainly due to the high price of black garlic itself. Here again everyone must know whether he would like to try by himself. On YouTube there are some videos, in which handling and procedure are well explained.
There are also some voices that say that the production of black garlic is not at all a fermentation process, but that the term Maillard reaction is more appropriate here – or the Maillard reaction is the most important stage of fermentation, and therefore the part responsible for the colouring.
Since the spirits differ here, I recommend you to visit Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Maillard_reaction, so afterwards everyone can define the „chicken egg problem“ for himself.
Last but not least there is also black garlic from China, which is produced by a cooking process. Here a large quantity of cloves is cooked for several days and thus reaches the black colouring. Certainly, a rather pragmatic approach, in which the temperatures decide which healthy substances are still to be found in the final product.
Texture, Taste & Benefits
Depending on the duration of the production process, the black garlic has a texture similar to that of the creamy tender flesh of dates. It is slightly oily when touched and depending on the firmness, it will be dyeing in a greater or lesser extent – so beware of using your good wooden boards! If the cloves are soft, they are even suitable directly as a spread without having to be processed into mousse. The longer the fermentation and/or the higher the temperature – the firmer the final product is and can then be used for example for spiking meat.
Garlic not only changes its texture but also its taste through production. The flavour notes of black garlic are described as
- Fruity towards plum or fig
- Sweet – somehow like vanilla or molasses
- Balsamic Vinegar
- Caramel
- Truffle-like
- Liquorice
Special astonishment usually arises when it comes to desserts. Due to its sweetness, black garlic is also excellent for desserts, cakes and creams – that has to be processed mentally, of course.
In contrast to natural garlic, black garlic does not have to be feared when consumed because of the smell of being exposed as a garlic lover. Even after the direct consumption of a whole bulb it is almost impossible to perceive a garlic note from breath or evaporation.
Storage
Black garlic is best stored in a „Tupper-Bin“ in the refrigerator – this is where it loses the least moisture and thus retains its texture properties. If you need it a bit firmer, for example to use the cloves for spiking, you can let them dry in the air until the desired consistency is reached.
If you dry the cloves completely, you can also grind them to Black Garlic Powder or use them like dried mushrooms to refine stews or sauces.
In addition, it is also possible to freeze the black garlic – this is useful, for example, if you have produced a larger quantity yourself.
Health
In advance to the following lines I would like to say at that I am neither a doctor nor a scientist – I have merely compiled the following information in order to also mention the health aspects of black garlic in my contribution – for the sake of completeness. Those of you who really want to know whether the black garlic can be beneficial to their health in addition to the culinary aspects, please consult your doctor, your trusted pharmacist or scientific dissertations.
Some European universities have already devoted themselves to the subject of black garlic (Allium sativum). As a particularly catchy reading to the topic I felt the publication of Mrs. Professor Dr. Sigrun Chrubasik Hausmann, specialist for general medicine at the university clinic Freiburg / Institute for forensic medicine.
The author has here scientifically founded and very carefully, most aspects of the matter „black garlic“ documented – the indication of the source used in this case took alone up to seven sides of the whole publication.
I won’t go into such depth here – but if you are interested, here is the link to the German PDF from 2016: https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/08_institute/rechtsmedizin/pdf/Addenda/2016/SchwarzerKnoblauch.pdf.
Many of the Spanish manufacturers also reflect on research at the Universidad de Castilla La Mancha in Spain – but since my Spanish is not so well „developed“, the German publication was more useful to me while my research.
The „Journal of food and drug analysis“ from 2017 could also be mentioned as an English source for further detailed information. Here, too, the sources are based on pages by pages, if you are interested. The link to the PDF „https://www.jfda-online.com/article/S1021-9498(16)30172-7/pdf“ has unfortunately been flagged as untrustworthy in the meantime.
As far as the health-relevant ingredients of black garlic are concerned, it is mainly vitamin C, A & E that are found here, with vitamin B also being represented in around 6 variants. Of course, each clove also contains phosphorus, calcium, sodium, potassium and magnesium – in other words the black garlic belongs to the group of „natural supplements“, with which, thank God, you don’t attract much attention by “smelling” after use in the gym anymore.
In a nutshell, black garlic has the following positive effects on health:
- An antihypertensive effect
- A cholesterol-lowering and antiatherogenic (against the development of atherosclerosis) effect
- A blood sugar lowering effect
- An anticarcinogenic (against the development of cancer or at least delaying) effect
- An anticoagulant effect
- An anti-inflammatory and immunostimulant effect
- An antimicrobial and antiallergic effect
The black garlic is considered antibacterial and, like the odour-intensive variant, good for the blood vessels and heart, is also said to have a greater radius of action for type 2 diabetics and is easier to digest due to the lower amount of fructans.
Due to the process of fermentation, the black garlic loses the substance allicin as far as possible and with it its olfactory intensity allicin is said to have a particularly positive effect on health, but as a result the black garlic has considerably more antioxidant compounds such as the bioactive alkaloids and flavonoids due to fermentation.
All these effects are naturally associated with the dosage. The effects mainly apply to untreated garlic, fermented garlic, but also to extracts of garlic. The intake of 1-3 cloves of black garlic per day should be the ideal dose to take full advantage of all the health benefits of the product.
Price
Consumer prices for black garlic in Europe are around 90.00 Euro/kg. This price structure is largely due to the length of production process, but also to the transportation affords. Since a bulb of black garlic is quite light, a large amount of it comes together until one kilo of weight is reached.
Conclusion
Some may consider the black garlic a fashion fad – but we find it an absolute enrichment for the kitchen. Whether Mediterranean, Asian or German – black garlic cuts a good figure everywhere.
Of course, there are many health aspects that make black garlic interesting, but for us the „culinary side of the coin“ was particularly important.
There are few such subtle flavours that have their origin in something that many people hate when smelling it. Especially when it comes to spiking, the black garlic convinced us.
I must openly admit that despite everything, we still have some concerns about the use of the product in desserts – but that is due to our previous experiences. We can’t change mentally that well yet – but so was chili, salt & chocolate years ago.
We had a lot of fun researching, cooking and even more trying the cooked food for you. We have tried with all recipes we have cooked to use products of all manufacturers & suppliers to be able to compare. Unfortunately, this was not always possible, because for example some loosely peeled garlic cloves were just too soft to spick – which does not mean that they were less tasty.
Our culinary greetings go out to all of you who have enjoyed this article – even if it is only inspiration for the next dinner. Enjoy trying it out, maybe now the black garlic – Enjoy!
Recipes with Black Garlic
We have tested some recipes with black garlic for you, you can find them under the menu item @erikskitchen in the category recipes.
- Leg of venison with black garlic, root vegetables & mushrooms
- Mussels in tomato white wine broth with black garlic
- Turkey mallets with black garlic and jolly mushrooms
- Penne Nere Rigate
- Black garlic butter – a real eyecatcher











