Casse-CroûteCasse-Croûte

Mittwoch, 1. Juni 2016 – Gänsemarkt – Casse-Croûte.
Reservierung

Wir raten definitiv dazu beim Casse-Croûte mit ausreichend Vorlauf zu reservieren.

Ambiente

Wir wurden bereits vor dem Casse-Croûte in Empfang genommen – was sicher auch dem Umstand geschuldet war, dass der eine oder andere sich ohne die “Zigarette davor“ nicht optimal vorbereitet fühlte…

Die Bedienung des Casse-Croûte reagierte freundlich und souverän indem, neben der Begrüßung, das Angebot folgte die ersten Getränke sogleich im Eingangsbereich noch vor der Gasstätte zu servieren – dieses Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen.

Nach gut einer Viertelstunde betraten wir dann das Casse-Croûte. Das Restaurant ist recht übersichtlich in zwei Gasträume aufgeteilt. Als kleiner Empfangsbereich dient die Fläche vor dem Tresen.  Hier wurden wir nochmals „ganz offiziell“ begrüßt & an unseren Tisch geleitet.

Als besonders angenehm empfanden wir den Umstand, dass man uns sogleich anbot Garderobe und Taschen für uns zu verstauen – das ist doch mal ein runder Service.

Die Einrichtung des Casse-Croûte entspricht der eines französischen Bistros – umlaufend und auf Sitzhöhe sind durchgängig Spiegelflächen platziert die zumindest optisch “mehr Raum“ entstehen lassen.

Man fühlt sich sofort wohl – einziges Manko beim Ambiente – es könnte einen Tick heller sein – insbesondere um den Aufwand und die Sorgfalt des Dekorierens der Speisen auch entsprechend wahrnehmen & würdigen zu können.

Die Visitenkarte

Die Toiletten waren sauber und machten einen gepflegten, jedoch keinen edlen Eindruck – wobei das Ambiente jedoch auf den Look der Gasträume abgestimmt ist.

Service

Unsere Bedienung war ein Goldstück, freundlich, zuvorkommend, kompetent und schlagfertig – wir fühlten uns durchweg gut & sehr zügig bedient und zudem ehrlich beraten – dabei hatte sie stets ein Auge für unsere besonderen Wünsche und machte uns Vorschläge zur Ergänzung unserer Gerichte.

Zu erwähnen ist auch der Sommelier des Casse-Croûte – ein echter Kenner ohne Allüren – wir fühlten uns mehr als gut beraten, der Pintia 2010 war ein beeindruckendes – der Armagnac ein außergewöhnliches Erlebnis – ein Dank für diese Erfahrungen.

Vorspeisen

Alles fing an mit dem “Gruß aus der Küche“, nämlich Frischen Pfifferlingen in Rahm mit gebratenem Semmelknödel & Schnittlauch.

Ich meide bereits seit viele Jahrzehnten Pfifferlinge – es war im Grunde nie eine Portion dabei, die nicht irgendwo „knirschte“ – aber WoW, im Casse Croûte überzeugte mich der kleine Gruß aus der Küche, sowohl handwerklich als auch geschmacklich.

Unser „Goldstück“ war so freundlich und stellte für uns eine leckere Vorspeisenplatte zusammen. Hierin enthalten waren ein vorzügliches Carpaccio di manzo mit “altem“ Essig, Parmesan & Pinienkernen nebst Rucola (eine hervorragende Rauke – kein bisschen bitter, leichter Nuss Geschmack & ein delikates Olivenöl).

Dann noch dabei eine Portion Tobiko-Kaviar mit gekochtem Ei & Kartoffelrösti sowie Vitello Tonnato – Kalbsbraten in Thunfischsauce mit Kapernäpfeln- welches ebenfalls nicht fehlen durfte – alles super lecker!

Die HighLights waren aus unserer geschmacklichen Sicht, das Carpaccio und die auffällig leckeren Kartoffelrösti mit dem Tobiko Kaviar (sehr erfrischender Geschmack, die Körnigkeit & Feste des Kaviars optimal). Ein pikantes Thunfischtatar mit Wasabi Crème war zwar auch dabei – dieses hätte auch punkten können – war dafür aber etwas zu überwürzt…“weniger ist manchmal mehr“.

Zur Vorspeisenplatte gehörten auch Garnelen in süßsauer Sauce – die fielen etwas aus der Reihe – die Sauce war nicht selbstgemacht – was man leider sofort geschmeckt hat – zudem garten die guten Garnelen temperaturbedingt noch in den Schalen auf dem Tisch nach – wodurch sie sich zunehmend verfestigten.

„Wären sich die Garnelen in der Pfanne lediglich Salz, Pfeffer, Knoblauch und Olivenöl begegnet – wären sie sicher auch bei uns besser angekommen.“

Hauptgericht

Alle Hauptgerichte kamen wohltemperiert & liebevoll dekoriert auf den Tisch, wobei die Portionen durchweg ordentlich waren.

Das Original Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln, Spargel & Gurkensalat war handwerklich OK – vielleicht etwas trocken – der Spargel 1a.

Das Australische Grain Feed Rinder Filet war, wie zu erwarten, ein Traum an Zartheit und Geschmack – natürlich etwas preisintensiver als das „Rind von der Stange“ – dafür aber auch intensiver im Geschmack!

Besonders zu erwähnen ist das Ochsenkotelette vom Heide-Rind – 800g auf den Punkt gegart und für den Gast tranchiert – sehr feines Aroma & trotz allem herzhaft – dazu ein wenig Rosmarin Jus – ein Gedicht für MeatLover.

Wobei natürlich auch Beilagen wie der feine Rahmkohlrabi & die wohlschmeckenden Waldpilze (extrem geputzt, sehr frisch) Erwähnung finden müssen – diese Qualität findet man nicht alle Tage.

Ein besonderer Peak war in jedem Falle auch der Bratkartoffelsalat, der durch eine sehr interessante Konsistenz & ein leckeres Dressing bestach.

Nachspeisen

Leider waren wir alle so satt das trotz der inneren Bereitschaft eines jeden – beim besten Willen niemand von uns mehr ein Dessert hätte „unterbringen“ können – obwohl sich die entsprechende Passage der Speisekarte wie die reine Verführung las. Wir hoffen dies bei einem zukünftigen Besuch nachholen zu können – falls ja, erfolgt ein Update.

Fazit

Das Casse Croûte ist ein Restaurant, dessen Besuch wir gerne einem jeden ans Herz legen – denn, vor allem die im ersten Blick unsortiert wirkende Karte, gibt eben eines her was man heutzutage nicht mehr als zu häufig findet – es findet sich für so gut wie jeden Esser etwas.

Die Preise im Casse Croûte orientieren sich nicht zuletzt an der Qualität der Grundstoffe – und diese sind hier hervorragend – daher auch die etwas gehobenen Preise.

Von uns eine klare Empfehlung für einen Besuch im Casse Croûte!

Wednesday, 1 June 2016 – Gänsemarkt – Casse-Croûte.
Reservation

We definitely advise you to reserve at the Casse-Croûte with sufficient advance notice.

Ambience

We were already arrived in front of the Casse-Croûte – which was surely also due to the fact that one or the other did not feel optimally prepared without the „cigarette before“…

The service of the Casse-Croûte reacted friendly and sovereign by, beside the greeting, the offer followed to serve the first beverages immediately in the entrance area still in front of the restaurant – of course we could not refuse this offer.

About 15 minutes later we entered the Casse-Croûte. The restaurant is divided into two guest rooms. The area in front of the counter serves as a small reception area.  Here we were welcomed again „quite officially“ & led to our table.

We found the fact that they immediately offered us to store our wardrobe and bags very pleasant – that’s a good service.

The furnishings of the Casse-Croûte are similar to those of a French bistro – all around and at seat height there are continuous mirror surfaces which at least optically create „more space“.

You immediately feel at home – the only little drawback is the ambience – it could be a bit brighter – specially to appreciate the effort and care taken in decorating the food.

The “Business Card”

The toilets were clean and neat, but not a noble impression – whereby the ambience there is adjusted to the look of the guest rooms.

Service

Our waitress was a gold piece, friendly, courteous, competent and quick-witted – we felt consistently well & very good served and also honestly advised – she always had an eye for our special wishes and made us suggestions to complement our dishes.

We should also mention the sommelier of the Casse-Croûte – a true connoisseur without airs and graces – we felt more than well advised, the Pintia 2010 was an impressive – the Armagnac an extraordinary experience – thanks for these highlights.

Starters

Everything began with the „greeting from the kitchen“, namely fresh chanterelles in cream with fried bread dumplings & chives.

I’ve been avoiding chanterelles for many decades – basically there was never a portion that wasn’t „crunching“ from sand – but WoW, at the Casse Croûte, the little greeting from the kitchen convinced me, both in terms of craftsmanship and taste.

Our „gold piece“ was so friendly and put together for us a delicious appetizer plate. It contained an excellent Carpaccio di manzo with „old“ vinegar, Parmesan & pine nuts together with Rucola (an excellent rocket salad – not a bit bitter, light nut taste & a delicate olive oil).

Then a portion of Tobiko caviar with boiled egg & potato Rösti as well as Vitello Tonnato – roast veal in tuna sauce with caper apples – which was also a must – all super delicious!

From our point of view, the carpaccio and the strikingly tasty potato Rösti with the Tobiko caviar (very refreshing taste, the graininess & celebrations of the caviar optimal) were the highlights. A spicy tuna tartar with wasabi cream was also served – it could have scored well – but it was a bit too spicy for that… „less is sometimes more“.

The appetizer plate also included shrimps in sweet and sour sauce – but they were a little disappointing. The sauce was not homemade – which unfortunately one tasted immediately, in addition, the good shrimps solidified increasingly by the hot bowl.

„If only the shrimps had met salt, pepper, garlic and olive oil in the pan, they would have been better.“

Main Course

All the main courses were served at a good temperature and lovingly decorated, with the portions all being neat and tidy.

The original Wiener Schnitzel with fried potatoes, asparagus & cucumber salad was OK – maybe a little dry – the asparagus fine.

The Australian Grain Feed beef fillet was, as expected, a dream of tenderness and taste – of course a bit higher priced than the „off-the-shelf beef“ – but also more intense in taste!

Particularly to mention is the ox of the heath beef – 800g on the point cooked and for the guest carved – very fine aroma & despite everything hearty – in addition a little rosemary jus – a poem for meat lovers.

And of course, also the side dishes like the fine cream kohlrabi & the tasty forest mushrooms (extremely cleaned, very fresh) have to be mentioned – this quality is not found every day.

A special peak was in any case also the fried potato salad, which captivated by a very interesting consistency & a delicious dressing.

Dessert

Unfortunately, we were all so full that with the best will in the world none of us could have „accommodated“ a dessert any more – although the corresponding passage on the menu read like pure seduction. We hope to be able to make up for this at a future visit – if so, an update will take place here.

Conclusion

The Casse Croûte is a restaurant that we would like to recommend to everyone to visit – because, above all, the menu that seems unsorted at first glance gives you something that you don’t find more than too often nowadays – there is something for almost every guest.

The prices at Casse Croûte are based not least on the quality of the “materials” – and these are excellent here – hence the somewhat higher prices.

From us a clear recommendation for a visit in the Casse Croûte!

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