Le SuLe Su

Das Le Su in der Hamburger Langen Reihe ist für die dargebotenen Speisen gefühlt etwas zu hochpreisig, was sicher der exponierten Lage geschuldet ist. Das Le Su sieht sich selbst im weiteren Sinne im Mediterranen aufgehoben – dies mag zum Teil auch stimmen, jedoch empfand ich es von der Einrichtung über die Speisen doch eher wie ein authentisch rein libanesisches Restaurant.

Die Bedienung als auch der Koch waren sehr freundlich und die bestellten Speisen waren zügig auf dem Tisch. Auffällig war für mich die Geräuschkulisse – es war etwas laut, insbesondere das Hantieren mit Tellern & Co in der zum Gastraum hin offenen Küche hätte zurückhaltender geschehen können.

Ich hatte auf Empfehlung des Kochs hin die Gemischte Platte geordert um so einen guten Eindruck zu bekommen was das Le Su alles zu bieten hat. Ich fand die Auswahl sehr interessant und im Einzelnen:

  • Die Sesam Falafel waren äußerst lecker – mir jedoch etwas zu trocken
  • Die Hackfleisch-Bällchen waren ebenfalls lecker – aber leider deutlich zu kalt
  • Das Lammkotelett aus der Pfanne überraschte mich, es war trotz des fehlenden Holzkohlegrills -geschmacklich super lecker und toll gewürzt
  • Der Humus war top und mit Granatapfel verfeinert – eine gute Idee
  • Der Burghul  (Bulgur) war OK
  • Das gereichte Brot leider nicht wirklich warm
  • Dem landestypischen Petersiliensalat fehlte leider die Zitrone sowie auch Salz und Öl– hier muss unbedingt vor dem Servieren abgeschmeckt werden
  • Es wurde leider Thymian Kartoffeln anstatt die angepriesenen Koriander-Kartoffeln serviert – sehr schade, aber mit Ansage
  • Offenbar hat man sich zwischenzeitlich auf die Besucher eingestellt die Koriander gar nicht abkönnen
  • Der dazu gereichte Salat war – anders als der Petersiliensalat- auffällig gut abgeschmeckt

Dazu hatte ich mir einen australischen Wein geordert – mit 16,5 Euro für 0,5 l ein wenig teuer – aber nachdem er Temperatur bekam, sehr lecker.

Mein Fazit

Die Preise im Le Su sind mir etwas zu hoch – insbesondere was die Weine angeht. Die Auswahl bei den Gerichten besteht überwiegend aus denselben oder ähnlichen Speisen in unterschiedlicher Zusammenstellung – hier würde ich mir eine größere kulinarische Vielfalt wünschen.

Geschmacklich war es ein wenig ein „Auf & Ab“, einiges hat wirklich super geschmeckt – anderes dafür eher durchschnittlich bis lieblos. Hier muss mehr Linie hineingebracht werden um durchweg leckere, frische und vor allem auch warme Speise aufzutischen.

Das Ambiente im Le Su hat mir gefallen, nur die unliebsame Lautstärke war unpassend und auch vermeidbar.

Das Le Su verfügt über einen einfachen Webauftritt mit Kontaktformular – leider noch nicht “https“, was, wenn es so bleibt sicher bald zu Kosten auf Grund von Abmahnungen führen kann – dies sollte unbedingt schnellstens behoben werden – wer das Kontaktformular nutzt sollte sicher sein können, das kein Dritter die Information bekommen kann.Le Su at Hamburg’s Lange Reihe is felt to be a little too expensive for the food they offer, which is certainly due to the exposed location. Le Su sees itself as a mediterranean restaurant – this may be partly true, but I felt it more like an authentic pure Lebanese restaurant from the point of view of the furnishings and the food.

The waiters as well as the cook were very friendly and the ordered food was quickly on the table. What was striking for me was the background noise – it was a little loud, especially the handling with plates & co in the kitchen that was open to the guest room could have been more reserved.

On the cook’s recommendation I had ordered the mixed plate to get a good impression of what Le Su has to offer. I found the selection very interesting and detailed:

  • The Sesame Falafel were very tasty – but a little too dry for me.
  • The mincemeat balls were also delicious – but unfortunately clearly too cold
  • The lamb chop from the pan surprised me, despite the missing charcoal grill it was super tasty and great seasoned.
  • The humus was top quality and refined with pomegranate – a good idea.
  • The Burghul (Bulgur) was OK
  • The bread served unfortunately not really warm
  • The typical parsley salad was missing the lemon as well as salt and oil – here you have to season and taste it before serving
  • Thyme potatoes were unfortunately served instead of the promissed coriander potatoes – a pity, but with an announcement (Obviously one has adjusted in the meantime to the visitors who can’t stand coriander at all)
  • The second salad served – unlike the parsley salad – was remarkably well seasoned
  • I had ordered an Australian wine – a little expensive with 16,5 Euro for 0,5 l – but after it was well temperature, very tasty.
My conclusion

The prices at Le Su are a bit too high for me – especially when it comes to the wines. The choice of dishes consists mainly out of the same or similar dishes in different combinations – here I would wish me a greater culinary variety.

The taste was a bit „up & down“, some of it really tasted great – others rather average to unloving. Here they should show more consistence in terms of taste, freshness and above all also the temperature of the served food.

I liked the ambience at Le Su, only the unpleasant volume was inappropriate and avoidable.

Le Su has a simple web presence with a contact form – unfortunately not „https“ yet, which, if it stays that way, can certainly lead to costs soon due to warnings – this should absolutely be corrected as soon as possible – anyone who uses the contact form should be sure that no third party can get the information.

Schreibe einen Kommentar