HANF.com | Alexander

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Alexander Cerveny, CEO von Hanf.com – Kommt aus der IT und versucht mit seiner Familie und den rund 50 Mitarbeitern Online und in den 13 Stores den Kunden von HANF.com einen Anlaufpunkt für die verschiedenen Aspekte der Cannabis Pflanze zu bieten. Der therapeutische Erfolg von Cannabis Extrakt gegen das Alzheimer seiner Oma hat den Grundstein für dieses nicht mehr ganz so Kleine Startup gelegt.

[Erik]: Hallo Alex, schön das Du trotz der Hektik der Mary Jane die Zeit für unser Interview erübrigen konntest. Heute soll es um die kulinarischen Aspekte von Terpenen gehen, im speziellen um solche, die aus Cannabis gewonnen wurden – als auch um jene, die aus „biologischen“ Terpenen re-konstruiert werden.

Vorab möchte ich aber erst noch ein wenig mehr über Dich erfahren – Wie bist Du zum Cannabis-Business gekommen?

[Alexander]: Also der Hintergrund des Ganzen war eigentlich meine Oma. Sie hatte leider Alzheimer und mein Vater – der in seinem ganzen Leben nie einen Joint geraucht hat – war als Messebauer unterwegs und ein Kollege, mit dem er auch über die Erkrankung seiner Mutter sprach, setzte ihm „den Floh ins Ohr“, dass Cannabis – genauer gesagt das darin enthaltene CBD – ein Weg sein könnte seiner Mutter zu helfen.

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[Erik]: Heutzutage ist ja nachgewiesen, dass CBD-Produkte aus Cannabis auch ohne berauschende Anteile, therapeutischen Wert besitzen – aber damals sah das sicher noch anders aus. Was hat Dein Vater mit den Hinweisen angefangen und wie weit waren die Einschränkungen der Oma fortgeschritten?

[Alexander]: Mein Vater hat sofort begonnen zu recherchieren – im Grunde las er Alles was es zu dem Thema gab, wobei sein Fokus natürlich immer auf der medizinischen Seite lag – aber ein Quäntchen Humor schwang natürlich auch mal mit.

Tja, zu dieser Zeit stand die Oma wirklich neben sich – Sie erkannte ihre Kinder nicht mehr, wusste nicht mehr wie Besteck funktioniert und schmiss Sachen in den Fernseher, wenn nicht das richtige Programm lief.

[Erik]: Verständlich, dass Dein Vater sich intensiv in das Thema eingearbeitet hat, der Leidensdruck in der Familie war sicher hoch und Dein Vater gottlob aufgeschlossen.

[Alexander]: Ja das war und ist er noch immer. Mit dem Wissen was er sich angeeignet hatte, hat er dann damals einfach mal selber ein paar Pflanzen angebaut, jedoch in der Tschechischen Republik, wo dies toleriert war. Aus diesen Pflanzen hat er dann selber ein Extrakt gefertigt, die Dosis berechnet und dann der Oma damit geholfen.

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[Erik]: Wow, was für eine Geschichte – und wie hat die Oma auf die Kapseln angesprochen?

[Alexander]: Es war kaum zu glauben, Du konntest mit der Oma wieder in ein Restaurant gehen und sie hatte Appetit. Selbst am Buffet war sie wieder in der Lage sich eigenständig etwas auszusuchen, im Anschluss ihren Platz zu finden und sich alleine hinzusetzen. Vor allem erkannte Sie Ihre Söhne wieder! Das Langzeitgedächtnis war zwar noch nicht da, aber sie konnte zumindest alles Neue abspeichern.

[Erik]: …und wie hat es sich dann weiterentwickelt?

[Alexander]: Etwas später konnte sie dann auch wieder auf ihr Langzeitgedächtnis zugreifen. Sie war wieder eine Persönlichkeit und das hat meinem Vater so die Augen geöffnet, dass Cannabis vor allem anderen eben eine Medizin ist. Mit dieser Erfahrung und den daraus gewonnenen Erkenntnissen gründete mein Vater Hanf.com.

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[Erik]: Lebt denn die Dame noch?

[Alexander]: Nein, tut sie leider nicht. Sie ist irgendwann auf Grund des hohen Pflegeaufwands in ein Seniorenheim gezogen. Der damalige Betreiber hat diese Cannabis Therapie dann einfach nicht fortgeführt.

[Erik]: Wie ging es dann weiter für Deinen Vater?

[Alexander]: Aus dieser Erfahrung heraus sagte er sich „Hey, diese Pflanze muss man irgendwie aus der Schmuddelecke rausholen“. Er war sich ganz sicher, dass die vielen nützlichen medizinischen Anwendungen & positiven Effekte auch andere überzeugen würden.

[Erik]: Was hat er denn dann dafür unternommen?

[Alexander]: Auf Grund seiner Erfahrungen versucht, ein Volksbegehren zu initiieren, also strikt nach dem Motto „Rettet den Hanf“ und hieraus resultierte dann 2015 die Hanfmesse in München. Im Grunde hat er damit Viele erreicht & inspiriert – da haben sich beispielsweise die Berliner gedacht, was in München geht – geht auch in Berlin und die Mary Jane trat im darauffolgenden Jahr „in Erscheinung“.

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[Erik]: Wann hattest Du Deine erste persönliche Erfahrung mit Cannabis in Speisen oder Getränken – ob mit Rausch oder ohne – war es der legendäre „Hasch-Keks“?

[Alexander]: Ja, ganz klassisch in der Studenten-WG, Brownies nachts um halb Drei.

[Erik]: Wann hat Dein Vater Hanf.com denn letztendlich gegründet?

[Alexander]: In 2017 ist er in München mit einem kleinen Hanfladen gestartet. Er hatte schon immer ein Talent dafür Grenzen auszutesten, und seine neue Unternehmung gab allerhand in dieser Richtung her.

Er sagte sich, wenn der Supermarkt oder wenn der Baumarkt Hanf verkaufen darf der unter 0,3% THC-Gehalt liegt, dann muss doch auch er das dürfen. Gesagt getan – und kurz danach hat der damalige CBD-Blüten Hype angefangen.

[Erik]: Wie ging es dann weiter? Heute bietet Hanf.com ja wirklich alles an was das Herz des geneigten Cannabis Connaisseurs – sei es aus medizinischen, kulinarischen Gründen oder reinem Interesse an dieser Welt – glücklich macht. Wobei natürlich nur CBD, CBG und rauschfreie Produkte auf die Warentische kommen, korrekt?

[Alexander]: Korrekt. Schnell wurden mehrere Stores daraus – es fand sich ein Investor und im Zuge der Professionalisierung wurde dann die “.com“ erworben und schon waren wir auch Online präsent.

Es dauerte nicht lange und das Telefon läutete – ich weiß noch die Worte: „Alex, wir brauchen jemanden, der sich um die EDV kümmert. Wir brauchen einen ordentlichen Webshop. Komm vorbei.“

[Erik]: …und das war dann sozusagen „Dein Moment“?

[Alexander]: Irgendwie schon – ich bin im Sommer 2021, also fast genau vor vier Jahren, ins Unternehmen gekommen. Seitdem arbeite ich daran, neue Strukturen und Prozesse aufzubauen und Vorhandenes zu optimieren. HANF.com soll ein skalierbares Modell sein, das auf mehreren Säulen fußt – Retail, Franchisesystem, Onlineshop und B2B. Meine Tätigkeiten erstrecken sich dabei über alle Bereiche.

[Erik]: Ja, wenn man es ordentlich machen möchte werden schnell viele ganz unterschiedliche Skills abgefragt.

[Alexander]: Früher hat mein Vater so eine Kiste genommen, ist zum Regal gegangen und hat geschaut was der Laden braucht. So wusste man sehr schnell nicht mehr genau was noch im Lager und was im Laden oder ggf. auch noch/noch nicht unterwegs zu uns oder zum Kunden war.

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[Erik]: OK, das war dann ja zumindest eine ausbaufähige Basis…

[Alexander]: Ich setze mittlerweile auf ein Cloud-fähiges Ware-House Management System, denn wir brauchen ein automatisiertes Bestellsystem hinten raus – bei der Menge an Filialen ist das momentan der beste Ansatz.

[Erik]: Die Quadratur des Kreises bleibt es jedoch, auch im Filialbetrieb effizient & erfolgreich zu bleiben, und dabei den Spirit, die Idee nicht zu verlieren die dem Geschäft zu Grunde liegt und worin sich auch der Erfolg zum großen Teil begründet.

[Alexander]: Wenn du es schaffst, das abzufangen und den Einsatz auf einem hohen Level hältst, funktioniert das. Ich bin auch Programmierer, habe meinen Master und Themen wie Informatik, Blockchain, Elektrotechnik, Maschinenbau & Mechatronik kommen bei meinen Aufgaben alle irgendwie zusammen – leider aber auch jede Menge Paperwork.

[Erik]: Tja Alexander, das bleibt leider nicht aus.

[Alexander]: Wichtig ist und bleibt das Team – Hier weiß ich genau, dass ich mich auf die Leute verlassen kann und alle das Thema supporten.

[Erik]: Das merkt man auch – hier am Stand haben alle positive Vibes. Wenn sich alle – unabhängig von Ihrer Funktion – dem Team zugehörig & dem Ziel verpflichtet fühlen, ist es auch dem Erfolg des Unternehmens zuträglich.

Was haben Du und Deine Kollegen denn so noch alles gemacht, bevor Euer Team in das Geschäft um die Cannabis-Produktewelt eingestiegen ist?

[Alexander]: Wir haben einen Zahntechniker, einen studierten Chemiker, viel Einzelhandel, einen Monteur, ein Buchhändler, ehemals Selbstständige, Spieleentwickler, Musiklehrer … Ein sehr buntes Team.

[Erik]: Bei so viel Engagement ist das Thema Zeit-Management & Work/Live-Balance ja sicher stets allgegenwärtig. Wobei natürlich Zeit – bekanntlich „wichtiger als Geld“ – auch eine Rolle spielt – meist in Form des Fehlens…😉 Familie wäre da ein Stichwort – hast Du bereits Nachwuchs, noch nicht oder magst Du nicht?

[Alexander]: Eigentlich möchte ich keinen – Meine Freundin jedoch schon. Also sagen wir mal es ist ein Thema.

[Erik]: Alexander, also sofern du keine Allergie gegen Kinder hast, kann ich dir nur sagen gehe in Dich. Ich selbst habe Töchter und möchte diese nicht mehr missen.

[Alexander]: Ja, das höre ich öfter, aber da gibt es eben auch so Vieles zu bedenken – bei meinem Business bekomme ich in Bayern oft Gegenwind – und ich denke, dass es hier noch länger Gesprächsstoff und Befindlichkeiten, gerade bei Eltern gibt, was sich möglicherweise auf eigene Kinder auswirken könnte.

[Erik]: Sicher, bei deinem Business gibt es immer Gesprächsstoff, aber dass dein Vater gerade in Bayern am sicherlich starken „Gegenwind“ nicht gescheitert ist, ist doch bemerkenswert?

[Alexander]: Ja, man muss halt immer am Ball bleiben – Einsatz und Beharrlichkeit, sind wichtige Größen dabei.

[Erik]: Da ist was dran. Was läuft da für ein Video auf Eurem Screen?

[Alexander]: Auf dem Bildschirm da oben? Kannst du erkennen was da zu sehen ist?

[Erik]: Ja, gerade so Alexander – meine „alten Augen“ sind sicher geblendet von der grellen Messebeleuchtung…😉

[Alexander]: Ich zeige es dir hier auf dem Tablet – Das ist jetzt vor zwei Wochen vorgefallen – wir mussten es für die Messe etwas zusammenschneiden.

Es hat ein wenig was von Slapstick, dass hier ganze 22 Polizisten in eine unserer Filialen reinlaufen, um alle CBD-Produkte mitzunehmen. Grund war eine angebliche Abweichung beim THC-Restgehalt einer vor längerem abgefangenen CBD-Blüten Lieferung an uns – evtl. ein Versehen vom Lieferanten. Die Ware war nicht bei uns und ich kann nichts dazu sagen. Hat aber gereicht um uns nicht in Ruhe zu lassen.

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[Erik]: OK, von „in Ruhe lassen“ kann man dann ja wohl nicht mehr sprechen.

[Alexander]: Ja, und das war natürlich nicht alles – eine Woche vor der Mary Jane haben Sie bei uns Stecklinge beschlagnahmt. Wir hatten insgesamt über unsere Filialen über 30 Razzien.

Da in Sachen CBD alle Entscheidungen zu unseren Gunsten ausfielen, lassen sie nun vom Thema ab und widmen sich dem vermeintlich illegalem Veräußern von Stecklingen.

[Erik]: Nun ja, die wollten euch ganz offensichtlich am Zeug flicken, ich denke, weil die Behörden das Business nicht mögen. Das ist natürlich eine Situation, wo man immer so ein bisschen latent Magenschmerzen hat und das ist eigentlich auch nicht gut für den Erfolg – schließlich habt Ihr Euch ja hauptsächlich den medizinischen Aspekten der Heilpflanze verschrieben und handhabt alles sehr genau.

[Alexander]: Ganz ehrlich, alle unsere Produkte haben eine gute Qualität. Das weiß ich, denn wir prüfen alle unsere Produkte. Wir sind komplett im legalen Bereich.

[Erik]: Bei Terpenen kann ich mir zumindest sicher sein – die haben ja bekannterweise kein Rauschpotential, im Sinne von THC-haltigem Cannabis – für mich maximal kulinarisches Rauschpotential.

[Alexander]: Ja, das stimmt natürlich. Aber schaue mal allein auf die Diskussion was ein Steckling ist. Mancherorts ist dieser eine zu zählende Pflanze, sobald die Wurzeln in Erde stecken…und was ist bei Hydrokultur? Mancherorts setzt man auf die Größe der Stecklinge, aber hey alleine die unterschiedlichen Genetiken haben doch schon vollends unterschiedliches Wuchsverhalten…

[Erik]: Ja, ich habe hierzu auch einiges gelesen und denke, dass man mit der Erfahrung von etwas über einem Jahr die Chance nutzen könnte die Rahmenbedingungen nochmals zu optimieren.

[Alexander]: Schauen wir mal.

[Erik]: Alles hier am Stand ist ja rauschfrei – aber ich habe an Euren Samples geschnuppert und habe dabei viele sehr unterschiedliche Aromen, respektive Terpene und Phenole wahrnehmen können.

[Alexander]: Ich sag jetzt einfach mal das ist im Grunde „Full Spectrum Hasch“ bloß halt mit weniger als 0,3% THC.

Der Konsum ähnelt ein wenig einer Therapie mit Duftstoffen– wie bei einer Aromatherapie. Dein Körper und Deine Sinne reagieren auf die Terpene & Phenole, meist mit physischer Entspannung.

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[Erik]: …und darüber hinaus?

[Alexander]: Wir wissen, CBD ist unter anderem auch entzündungshemmend – auch über das Rauchen oder Vapen – vollkommen ohne die psychoaktiven Effekte von THC.

[Erik]: Die Besucher rennen Euch ja sozusagen „die Bude ein“.

[Alexander]: Wir haben mittlerweile einen ganz guten Bekanntheitsgrad erreicht – mit elf eigenen und vier Franchise Filialen und rund 800 verschiedene Artikel in unseren Stores sind wir schon einzigartig in Deutschland.

[Erik]: Das ist aber sicher nicht die einzige Triebfeder für Euch – das Anliegen Deines Vaters lebt Ihr ja trotz Filialen & Franchise noch immer, richtig?

[Alexander]: Ja sicher – wir wollen auch weiterhin über das ganze Thema Cannabis aufklären. Als Anlaufstelle da sein für Leute, die Probleme haben, aber die halt auch nicht nur das High suchen, sondern auch all die anderen, insbesondere heilenden Aspekte.

[Erik]: Ja, das ist bestimmt ein gutes Ansinnen, im Zeitalter der „schnellen Pille“ gegen Alles. Aber Hanf-Produkte haben ja auch viele andere wertvolle Anwendungen.

[Alexander]: Genau, deswegen haben wir natürlich auch gesunde Lebensmittel, Shampoo, Kosmetik und Klamotten in den Stores.

[Erik]: Alexander, ich habe zum Ende hin noch ein paar Fragen zu Terpenen & Phenolen – Im Vorfeld zu diesem Interview, hatte ich mir bei Euch bereits Terpene geordert – „Amnesia“ & „Blue-Berry“ vom Hersteller PlantOfLife – um damit bereits vor der Mary Jane etwas experimentieren zu können.

Nun habe ich gehört, dass PlantOfLife die Produktion von Terpenen einstellt – ist dem so? Wenn ja, warum und werdet Ihr auch weiterhin Terpene anbieten und wenn dann von welchem Produzenten?

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[Alexander]: Grundsätzlich gibt es bei Terpenen unterschiedliche Qualitätsstufen die sich auch im Preis niederschlagen. Und die Extraktion bedeutet Aufwand. Wenn PlantOfLife die Produktion einstellen sollte, werden wir wahrscheinlich von ein paar amerikanischen Unternehmen beziehen. Die sind immer ganz vorne dabei in der technischen Entwicklung.

[Erik]: Mit Eurer Erfahrung der letzten Jahre, frage ich Dich Alexander – ist das Thema der Aromatisierung mit aus Cannabis gewonnenen Terpenprofilen aus Eurer Sicht tatsächlich im Kommen?

Gerade wenn sich Hersteller wie PlantOfLife entscheiden aufzuhören, könnte dies ja ein Fingerzeig sein, oder?

[Alexander]: Die Nachfrage nach Terpenen steigt immer noch beständig. Wofür die Leute das zuhause nutzen, kann ich dir aber nicht sagen.

[Erik]: Welchen Grund seht Ihr als ausschlaggebend für die Verwendung von aus Cannabis gewonnenen Terpenen zur Aromatisierung – welchen Vorteil haben sie gegenüber Terpenen, die zum Beispiel aus Orangen, Tomaten oder Kiefern gewonnen werden?

[Alexander]: Keine Ahnung was die Unterscheide sind. Da musst du Terpen Produzenten fragen.

[Erik]: Glaubt Ihr, dass Terpene generell die Stimmung beeinflussen? Wenn ja, wo beginnt dann der Rausch aus Eurer Sicht – bereits beim belebenden Effekt von Limonen?

[Alexander]: Terpene sind Bestandteil des Entourage Effekts und wichtig, dass dieser überhaupt eintritt. Wie genau sie Stimmung und Rausch beeinflussen ist Thema für die Wissenschaft – nicht für den Einzelhandel.

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[Erik]: Würdet Ihr sagen, dass die unterschiedlichen Terpenprofile der Sorten – neben der Wirkung – das sind, was jede Sorte einzigartig macht?

[Alexander]: Das Terpenprofil der Pflanze ist ja oft auch verantwortlich für deren Namen. „Sour Mango“, „Diesel“ und „Strawberry Skunk“ deuten ja alle auf den Geruch hin, welche die Sorte so speziell macht. Insofern ist das Terpenprofil schon Bestandteil dieser Einzigartigkeit.

[Erik]: Welche Basis – lassen wir in diesem Fall den Fakt außer Acht, ob mit oder ohne Rausch – eignet sich aus Eurer Erfahrung am besten zum Aromatisieren?

Sind Terpene in Reinform, Crumble, Rosin oder gar frische Knospen – der beste Ausgangspunkt, um der jeweiligen Sorte kulinarisch, sprich geschmacklich gerecht zu werden?

[Alexander]: Dabbing ist in diesem Kontext sicher das Buzzword der letzten Jahre. Wir haben jedoch das Gefühl, dass Deutschland (wie immer) Jahre braucht um einen Trend aufzugreifen.© 2026 Erik Seidel, foodadvisorblog

[Erik]: Beim Kochen ist es wichtig, dass der Geschmack & das „Verhalten“ von Zutaten wenig variiert – schließlich will man ja das gleiche Geschmackserlebnis wiederholen.

Inwieweit verändert sich aus Eurer Erfahrung heraus der „Terpen-Fingerabdruck“ der jeweiligen Sorten, je nachdem, ob diese beispielsweise im Freiland, im Zelt oder mit unterschiedlichen Anbaumethoden wie Erde, Hydro & Co. angebaut wurden?

[Alexander]: Wir sind im Einzelhandel, nicht im Grow Business. Das musst du nebenan Fragen.

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[Erik]: Das werde ich tun – Alexander, wie schnell die Zeit verfliegt – wir sind schon am Ende unseres Interviews.

Vielen Dank für dieses wirklich aufschlussreiche und inspirierende Gespräch, auch wenn es heute um mehr ging als „nur“ Terpene.

Ich hoffe, in der Zukunft noch viele interessante & hochwertige Terpene bei Euch einkaufen & ausprobieren zu können – schauen wir mal.

Dir und dem Team von HANF.com auch weiterhin viel Spaß auf der Mary Jane, wir sehen uns – so hoffe ich – auf der Mary Jane 2026.

Bis dahin nur das Beste für Euch,

Erik

Der Wegbereiter des deutschen Hanf-Marktes – HANF.com

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Wer heute durch deutsche Innenstädte spaziert, trifft immer häufiger auf das markante Logo von HANF.com. Doch hinter der größten Cannabis-Fachhandelskette Deutschlands steckt weit mehr als nur ein geschäftstüchtiger Einzelhandel. Es ist die Lebensaufgabe von Gründer Wenzel Cerveny, der bereits 2014 – lange vor der Ampel-Koalition – als politischer Aktivist für die Legalisierung von Cannabis auf die Straße ging (HANF.com, o.D.).

Mit der Gründung der Marke im Jahr 2016 und der späteren Etablierung der CWE Holding Europe GmbH schuf Cerveny eine Plattform, die heute bundesweit Maßstäbe setzt. Der Weg war dabei alles andere als einfach: Jahrelange Ermittlungen und Razzien prägten die Unternehmensgeschichte, bis 2025 die vollständige rechtliche Rehabilitation erfolgte (PresseBox, 2025). Dieser unermüdliche Kampf für Transparenz und Qualität hat HANF.com zu einem Vertrauensanker für Konsumenten gemacht, die im Wirrwarr der neuen Gesetzeslage nach legalem Vermehrungsmaterial und kompetenter Beratung suchen (König Online, 2025).

Wirtschaftlich befindet sich das Unternehmen auf einem beispiellosen Höhenflug. Mit einem Umsatzsprung auf über 7 Millionen Euro im Jahr 2024 und der Unterstützung durch internationale Partner wie Neural Therapeutics ist HANF.com längst den Kinderschuhen entwachsen (Newsfile Corp., 2026). Vom ersten kleinen Shop in Bayern bis zur nationalen Kette mit Franchise-System: HANF.com symbolisiert den Wandel von Cannabis vom Tabuthema zum seriösen Wirtschaftsgut in der Mitte der Gesellschaft.

Quellen